
Johann Vogl
Johann Vogl betrieb mit seiner Frau Maria einen Kiosk am Schlossberg. Weil er seine Überzeugung nie verhehlte, wurde er 1933 in „Schutzhaft“ genommen und 1936 ins KZ Dachau verschleppt, wo er an seinem 40. Geburtstag starb.
Stolpersteine für Rosenheim e.V.
Auch in Stadt und Landkreis Rosenheim sind viele Menschen den Verbrechen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen. Wir erforschen ihre Lebensgeschichten und bringen ihre Namen an die Orte zurück, an denen sie gelebt haben.
„Das Geheimnis der Erinnerung ist die Nähe.“
Stolpersteine erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben, ermordet oder in den Tod getrieben wurden – an Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Menschen mit Behinderung, gesellschaftlich Geächtete und Regimegegner aus Politik, Gewerkschaften und kirchlichen Kreisen.
Die Initiative wurde im Juni 2015 gegründet. Sie ist ein partei- und konfessionsübergreifender Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger; die Mitarbeit steht allen offen, die sich mit uns für dieses Ziel engagieren wollen.

Johann Vogl betrieb mit seiner Frau Maria einen Kiosk am Schlossberg. Weil er seine Überzeugung nie verhehlte, wurde er 1933 in „Schutzhaft“ genommen und 1936 ins KZ Dachau verschleppt, wo er an seinem 40. Geburtstag starb.

Die jüdische Familie Block betrieb in Niedernburg eine Gärtnerei. Die Tagebücher der ältesten Tochter Elisabeth erzählen von einer glücklichen Kindheit im Chiemgau – und von der schrittweisen Entrechtung bis zur Deportation 1942.
An der Mädchenrealschule wird das erste Gedenkband des „Rosenheimer Wegs“ eingeweiht.
Der Stadtrat stimmt mit 23 zu 19 Stimmen gegen Stolpersteine auf öffentlichem Grund; der Stein für Elisabeth Block wird der Mädchenrealschule übergeben.
Bericht über die Verlegung der ersten sieben Stolpersteine auf Privatgrund und die Aktion „Im Herzen der Stadt“.