Stolpersteine in Stadt und Land Rosenheim
Wo in der Region an die Opfer erinnert wird – und wo nicht.

Die ersten Stolpersteine in der Region wurden am 16. Juli 2018 von Gunter Demnig verlegt: am Vormittag für Johann Vogl am Schlossberg in Stephanskirchen und anschließend für die fünf Mitglieder der Familie Block vor ihrem früheren Wohnhaus in Niedernburg bei Prutting.
In der Stadt Rosenheim folgten am 10. Juni 2021 die ersten sieben Stolpersteine – ausschließlich auf Privatgrund, weil die Stadt Stolpersteine auf öffentlichem Grund ablehnte. Am 23. Februar 2022 stimmte der Rosenheimer Stadtrat mit 23 zu 19 Stimmen erneut gegen Stolpersteine auf öffentlichem Grund. Bereits gefertigte Steine konnten deshalb nicht verlegt werden; sie werden auf der Seite Nicht verlegte Stolpersteine dokumentiert.
Die Stadt Rosenheim hat seitdem eine eigene Form personalisierten Gedenkens entwickelt, den „Rosenheimer Weg“ – mehr dazu unter Andere Erinnerungszeichen.
Übersicht nach Gemeinden
| Name | Jahrgang | Ort | Status |
|---|---|---|---|
| Fritz Block | 1892 | Prutting – Niedernburg | verlegt 2018 |
| Mirjam Block | 1896 | Prutting – Niedernburg | verlegt 2018 |
| Elisabeth Block | 1923 | Prutting – Niedernburg | verlegt 2018 |
| Gertrud Block | 1927 | Prutting – Niedernburg | verlegt 2018 |
| Arno Block | 1928 | Prutting – Niedernburg | verlegt 2018 |
| Elisabeth Block | 1923 | Rosenheim – Städtische Mädchenrealschule | nicht verlegt |
| Familie Kohn | Rosenheim | nicht verlegt | |
| Johann Vogl | 1898 | Stephanskirchen – Schlossberg | verlegt 2018 |